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  Distel


In der Naturheilkunde spielt die Diestel eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von zu hohem Cholesterin und anderen Beschwerden.

Sie kann aber auch bei Lebererkrankungen und zahlreichen anderen, gesundheitlichen Problemen Anwendung finden.

Die Diestel ist eine Pflanze, die zahlreiche natürliche Heilmittel liefern kann.

Es gibt viele verschiedene Arten dieses Gewächses, dessen heilsame Wirkung bei unterschiedlichen Beschwerden schon im Mittelalter bekannt war.

In zahlreichen alten Kräuter - und Heilkundebüchern wird die Diestel bereits als Heilpflanze erwähnt.

Und heutzutage sind die Heilkräfte der Pflanze auch durch zahlreiche klinische Studien belegt.

Zu Heilzwecken sind viele verschiedene Bestandteile der Diestel verwendbar.

Insbesondere das Distelöl, welches aus den Samen der Färberdistel gewonnen wird, ist ein bekanntes und wirksames Mittel um den Cholesterinspiegel zu senken.

Es hat einen besonders hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und wirkt damit dem Cholesterin entgegen.

Viele Menschen essen gerne und oft Fleisch.

Auf die Dauer kann dies aber zu einem hohen Cholesterinspiegel führen, was wiederum ernsthafte, gesundheitliche Probleme verursachen kann.

Das Distelöl kann hier helfend eingreifen.

Da es sich bei diesem Öl um ein Speiseöl handelt, muss man es noch nicht einmal als Medikament ansehen.

Es hat ein nussiges Aroma und eignet sich besonders gut als Salatsoße oder zum verfeinern anderer Gerichte.

Auf Grund der ungesättigten Fettsäuren, sollte man jedoch darauf achten, das Distelöl nicht zu erhitzen.

Dadurch gehen die heilsamen Wirkstoffe des Öls nämlich verloren.

Aber das Distelöl hat nicht nur bei einem zu hohem Cholesterinspiegel einen positiven Effekt.

Bei diversen Hautkrankheiten unterstützt es außerdem die Zellregeneration der Haut.

Und das alles ohne Nebenwirkungen.

Allein das Distelöl ist also schon ein vielseitig verwendbares Heilmittel.

Aber die Pflanze hat noch mehr zu bieten.

Aus den Früchten der Mariendistel lässt sich ein anderer natürlicher Heilstoff gewinnen, das sogenannte Sylimarin.

Sylimarin wirkt vor allem bei Lebererkrankungen und findet auch in der Schulmedizin Anwendung, da es, anders als künstlich erzeugte Präparate, die Leber nicht noch zusätzlich belastet.

Man muss allerdings berücksichtigen, dass Mariendistelpräparate zwar die Heilung einer geschädigten Leber begünstigen und auch vorbeugend wirken können, die Ursachen einer Lebererkrankung jedoch separat bekämpft werden müssen.

Die Mariendistel wirkt hier also vor allen Dingen unterstützend.

Andere Anwendungsgebiete der Pflanze finden sich in der Homöopathie.

Hier zeigt die Mariendistel Wirkung gegen Rheuma, Gallenbeschwerden und Hämorrhoiden.

Einige mittelalterliche Quellen empfehlen außerdem noch die Verwendung als Aufguss.

Ein solcher Aufguss soll bei Krämpfen lindernd wirken und den Milchfluss bei Frauen anregen.

Als Heilpflanze heutzutage kaum noch bekannt, ist die Gänsedistel.

Dabei ist auch diese Diestelart eine vielseitige Heilpflanze und wurde im Mittelalter sogar als Gemüse angebaut.

Der Milchsaft der Gänsedistel wirkt heilsam bei Magen - und Leberbeschwerden, bei Kurzatmigkeit und auch bei Fieber.

Fazit: Für die Naturheilkunde ist die Diestel eine wichtige und sehr vielseitige Pflanze.



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